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Häufige Fragen zu Injektionen gegen mimische Falten und übermäßiges Schwitzen
Warum nennen Sie das Mittel für die Behandlung von Krähenfüßen und Zornesfalten nicht auf Ihrer Internetseite, wo es doch in vielen Zeitschriften beschrieben ist?
Aufgrund des Heilmittelwerbegesetztes ist es uns verboten, den Namen des Medikaments oder auch nur seinen Wirkstoff im Internet zu nennen.
Woher kommt dieser Wirkstoff?
Er ist ein Stoffwechselprodukt des Bakteriums Clostridium Botulinum. Nerven- und Augenärzte nutzen dieses Nervengift seit langem zur Behandlung von Krankheiten, die durch eine
Übererregbarkeit muskelsteuernder Nerven ausgelöst werden.
Wie kann dasselbe Mittel gegen Krähenfüße und starkes Schwitzen wirken?
Die Substanz behindert die Reizübertragung von Nerven auf den Muskel. Bei Krähenfüßen und Zornesfalten werden die Zuleitungen zu den verantwortlichen Gesichtsmuskeln
„blockiert”, beim übermäßigen Schwitzen sind es die Leitungen zu den überaktiven Schweißdrüsen.
Ist es nicht gefährlich, ein giftiges Mittel für eine Behandlung im Gesicht zu verwenden?
Bei richtiger Anwendung handelt es sich um eine sehr sichere Substanz, entscheidend ist die Dosis. Für eine lebensbedrohliche Wirkung wären ca. 30 Fläschchen erforderlich, für
eine Faltenbehandlung wird nur maximal ein halbes Fläschchen verwendet. Zudem ist das therapeutische Fenster deutlich besser als zum Beispiel bei Insulin oder vielen geläufigen
Herzmedikamenten.
Gibt es keine Nebenwirkungen?
Nebenwirkungen sind sehr selten, aber möglich: Schwellungen oder Rötungen an den Einstichstellen klingen nach wenigen Tagen ab.
Bei der Behandlung von übermäßigem Schwitzen kommt es äußerst selten zu einer vorübergehenden Lähmung der kleinen Handmuskeln: Das passiert, wenn der Wirkstoff in
tiefere Bereiche vordringt als vorgesehen. Diese Nebenwirkung verflüchtigt sich nach einigen Wochen.
Nach der Behandlung von Falten haben manche Patienten ein bis zwei Tage nach der Behandlung Kopfschmerzen. Sehr selten werden auch andere als die erwünschten Muskeln gelähmt, weil ein Teil
des Wirkstoffs in andere, nicht beabsichtigte Muskeln wandert. Augenbrauen oder Augenlider können in sehr seltenen Fällen etwas absinken und dadurch einen „müden” Eindruck
erzeugen. Spätestens nach drei bis sechs Monaten, meistens aber schon nach einigen Tagen bis Wochen lässt diese unerwünschte Wirkung nach.
Wirkt der Wirkstoff auch bei den Falten um den Mund?
Bei manchen Falten würde er vielleicht wirken, aber die licca-Klinik setzt ihn dafür nicht ein, denn die Schwächung dieser Muskeln verändert das Lächeln und den gesamten
Gesichtsausdruck. Hier bieten sich die Implantation von Kollagen, Hyaluronsäure oder Eigenfett, dauerhafte Implantate oder Lifting an.