Augsburger Zeiten Dezember 2002 Schonende Entfernung von Krampfadern
licca-Klinik Augsburg ist führend in der endoluminalen Lasertechnik
Wer sich an seinen Krampfadern stört, sollte das nicht auf vermeintliche Eitelkeit schieben: Krampfadern sind nicht nur unschön, sie können sich auch zum Gesundheitsrisiko entwickeln. Eine Operation scheitert zum Teil daran, dass Patienten die Vollnarkose und mögliche Narben scheuen. Eine Alternative bietet neuerdings die endoluminale Laserbehandlung. Die licca-Klinik in Augsburg-Haunstetten setzt dieses moderne Verfahren als eine der wenigen Kliniken in Deutschland ein.
licca ist eine kleine, feine Privatklinik. In angenehmem Ambiente dreht sich alles um die Schönheit der Patientinnen und Patienten. Großen Wert legt Klinikleiter Dr. Georg Popp allerdings darauf, dass modernste medizinische Verfahren angewendet werden: „Modern heißt für mich vor allem schonend.“
Krampfadern, medizinisch Varizen genannt, sind Venen, die ihre Elastizität verloren haben, quasi „ausgeleiert“ sind: Die Venenklappen schließen nicht mehr ordentlich, das Blut wird nicht mehr richtig transportiert und es entstehen Beschwerden von „müden“ Beinen über Venenentzündungen bis hin zum „offenen Bein“. Thrombosen oder gar eine Lungenembolie können die Folgen sein.
Normalerweise werden Krampfadern herausoperiert. Der neue endoluminale Laser dagegen verödet die kritischen Bereiche von innen – „endoluminal“ heißt „von innen“, ein „Laser“ ist ein hochkonzentriertes Lichtbündel. Das Verfahren, das seit knapp einem Jahr in Deutschland verfügbar ist, erzielt bei Krampfadern sehr gute Ergebnisse, sowohl medizinisch als auch kosmetisch. Die Behandlung hinterlässt praktisch keine sichtbaren Narben.
Als Lichtleiter für den Laser fungiert eine sehr dünne Glasfaser, Durchmesser 0,2 mm. Sie wird über eine Kanüle eingeführt, wie man sie vom Blutabnehmen kennt. Die Laserenergie tritt am Ende der Glasfaser aus, bringt das Blut zum Gerinnen und lässt die Venenwand schrumpfen. Indem die Glasfaser langsam herausgezogen wird, verschließt der Laser nach und nach die Vene. Die verschlossene Vene baut der Körper in den folgenden Monaten ab.
Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung, die Patienten können noch am selben Tag nach Hause und schon am nächsten Tag wieder in die Arbeit gehen. Patienten bekommen für drei Tage einen Kompressionsverband, anschließend sollten sie zwei Wochen ein Kompressionsstrumpf tragen. Die licca-Klinik führt zudem eine fünftägige Thrombose-Vorbeugung durch.
Das moderne Verfahren hat allerdings einen Nachteil: Die Kasse übernimmt die Kosten (noch) nicht.
Nähere Informationen gibt die licca-Klinik unter Telefon (08 21) 8 15 51 22 oder im Internet unter www.licca.de. |