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Auch Schweißdrüsen kriegen ihr Fett weg

Die licca-Klinik hilft bei übermäßiger Schweißproduktion und unangenehmem Geruch

Augsburg, 4. Februar 2002 – Fettabsaugungen gehören zu den am meisten durchgeführten Schönheitsoperationen weltweit. Nicht nur störendes Körperfett entfernt Dr. Georg Popp von der licca-Klinik dauerhaft durch eine Liposuktion.  Es gibt noch ein weiteres Einsatzgebiet für dieses Operationsverfahren: die Entfernung von Schweißdrüsen. Ca. 800.000 Menschen alleine in Deutschland leiden schätzungsweise unter einer übermäßigen Schweißbildung, der sogenannten Hyperhidrose. Dies kann so stark und unangenehm für den Betroffenen sein, dass Unsicherheit und Befangenheit im sozialen Leben die Folge sind. Bei diesen Extremfällen kann eine Liposuktion durch das Absaugen der Schweißdrüsen dauerhaft die Schweißproduktion hemmen.

Behandlung

Ein operatives Verfahren zur Behebung des übermäßigen Achselschweißes ist die Exzision der Drüsen in diesem Hautareal. Hierunter versteht man die operative Entfernung/Ausschälung der Drüsen. Nach Feststellung der Intensität der axillaren Hyperhidrosis legt Dr. Popp die Notwendigkeit fest, wie großflächig diese Elimination der Drüsen erfolgen sollte. Hierzu führt er eine Kanüle - die bei dieser Indikation dicker ist als bei einer Fettabsaugung - in die Hautschichten ein und saugt direkt unter der Haut, dort wo sich die Schweißdrüsen befinden, ab. Bei einer Fettabsaugung arbeitet der Dermatologe nicht so untermittelbar unter der Haut, um Lymphbahnen und Schweißdrüsen nicht zu verletzten, aber bei der Behandlung der Hyperhidrose ist genau dies die Intention der Operation. Um sicher zu gehen, dass so viele Drüsen wie möglich entfernt werden, schabt der Arzt mit einer Kürette das Gewebe nach, so dass der größte Teil der Schweißdrüsen abgesaugt werden kann. Bevorzugt wird dieses Verfahren zur Behebung der Bromhidrosis (schlecht riechende übermäßige Schweißbildung). Durch die operative Entfernung der apokrinen Drüsen unter den Achseln wird der Schweißgeruch unterbunden. Aber auch bei der Hyperhidrose kann sich der Patient anschließend über deutlich trockenere Achseln freuen.

Wenn der Mensch ins Schwitzen kommt

Schwitzen ist eine natürliche Funktion des Körpers zur Regulierung der Körpertemperatur. Normalerweise schwitzt der Mensch bei körperlicher Anstrengung, unter emotionaler Anspannung oder bei Fieber. Das Schwitzen wird durch das sympathische Nervensystem gesteuert. Bei einigen Menschen jedoch ist diese Steuerung gestört und das System arbeitet auf zu hohem Niveau, d.h. der Betroffene schwitzt stärker als normal. Diese Phänomen tritt bei 100 Menschen ca. 1 mal auf. Dieses übermäßige Schwitzen (idiopathische Hyperhidrose) beschränkt sich zumeist auf bestimmte Körperzonen wie Achselhöhlen, Hände, Füße und Gesicht. Es wird nicht wie das natürliche Schwitzen durch Wärme und emotionalen Stress ausgelöst, sondern tritt immer und in jeder Situation auf. Der Betroffene kann sich nicht davor schützen.

 

Presseanfragen beantwortet: Dr. Georg Popp, Leiter von licca – Fachklinik für ästhetisch-operative Dermatologie und Chirurgie Augsburg, Hofackerstraße 19, 86179 Augsburg, Telefon 0821 8155-122, popp@licca.de, www.licca.de